Mögliche Folgen einer Abtreibung Es gibt eine ganze Reihe von Folgen, die ein Schwangerschaftsabbruch nach sich ziehen kann. Zunächst muss klargestellt werden, dass man eine Abtreibung nicht mehr rückgängig machen kann. Das Leben eines jungen Menschen wird dabei beendet. Dieses Leben ist für alle Mal zu Ende gebracht. Abtreibung ist in diesem Sinne etwas Endgültiges. Doch kann Abtreibung auch das weitere Leben der Frau enorm beeinflussen. Über die Folgen von Abtreibung wird in der Regel nicht geredet. Viele Frauen bleiben darüber vor der Abtreibung ihres Kindes gar nicht oder unvollständig informiert. Die Folgen des Schwangerschaftsabbruchs hängen von dem Alter der Schwangerschaft, den angewandten Abtreibungsmethoden, der Anzahl vorausgegangener Schwangerschaften und dem Kenntnisstand des Arztes ab. Körperliche Folgen Zunächst ist eine Abtreibung in den meisten Fällen ein operativer Eingriff, der folgende potenzielle medizinische Komplikationen nach sich ziehen kann: Während der ersten 24 Stunden nach der Abtreibung (2-4% betroffen): - Unverträglichkeit der Narkose (Herz-Kreislauf-Störungen, Atembeschwerden,…) - Verletzungen der Gebärmutter - Blutungen - Entfernung der Gebärmutter als Not-OP In den Tagen nach der Abtreibung (geschätzte 6-8%) - starke Blutungen - Infektionen und Entzündungen der Gebärmutterschleimhaut, der Uteruswand, der Eileiter, des Bauchfells bis zur   Blutvergiftung - Beinveventhrombosen, Lungenembolien Medizinische Spätfolgen - Komplikationen bei weiteren Schwangerschaften - bleibende Unfruchtbarkeit Psychische Folgen einer Abtreibung Oft sind Frauen unmittelbar nach der Abtreibung erleichtert und hoffen, ihr Leben vor der Abtreibung gewohnt fortsetzen zu können. Allerdings treten bei einer hohen Anzahl von Frauen selbst nach Jahren psychische und psychosomatische Schwierigkeiten ein, die die gewohnte Lebensqualität stark beeinträchtigen. Folgende Schwierigkeiten können nach einer Abtreibung eintreten: - Übererregbarkeit (Angstzustände, Schlafstörungen, Konzentrations schwierigkeiten…) - Überwältigung von Erinnerungen an die als traumatisch erlebte Abtreibung - Einengung der Person auf Verhaltensweisen und Gefühle, die Belastungen verhindern    - Teils unbewusster Rückzug aus früher geliebten Lebensbereichen, Umorientierung des eigenen Lebens bis     hin zu Autoaggression - Depressionen (z.B. unmotiviertes Weinen, emotionale Gleichgültigkeit, vermindertes Selbstwertgefühl, Antriebsminderung, Reue und Schuldgefühle, bis hin zu Suizidalität) - Störungen des Essverhaltens - Medikamenten-, Alkohol- und Drogenmissbrauch und –abhängigkeit - psychosomatische Sexualstörungen - psychosomatische Magen- und Darmstörungen - Menstruationsbeschwerden - Kopfschmerzen - Herzrhythmusstörungen (Quelle: www.ausweg-pforzheim.de) Impressum Abtreibung Beratung Team Kontakt | | | | Du willst helfen? | Willkommen