BarrieremethodenSeite 1Die Barrieremethoden zur Empfängnisverhütung funktionieren alle nach demselben einfachen und logischen Prinzip: Damit die Spermien nicht bis zum Ei vordringen können wird zwischen sie und ihr Ziel ein Hindernis eingebracht. Das kann für den Mann das Kondom sein, für die Frau die Portiokappe, das Diaphragma, das Lea conzeptivum, etc. Ein Tatbestand, der von vielen Frauen bei dieser Verhüttungsmittelgruppe als überragender Vorteil gegenüber anderen Mitteln empfunden wird ist die Tatsache, dass hier nicht in den natürlichen Körperkreislauf und insbesondere in den sensiblen Regelkreis der Hormone eingegriffen wird. Kondom und FemidomSchon seit Jahrtausenden wird das Kondom als Schutz vor Krankheiten und zu Verhütungszwecken gebraucht. Heute ist es wegen der Angst, an AIDS oder anderen Infektionskrankheiten zu erkranken, die am weitesten verbreitete Methode der Verhütung. Zugleich ist es auch die einzige Verhütungsmethode, die einen Schutz vor bakteriellen sowie viralen Erkrankungen bietet. Seit Jahrzehnten werden die Kondome aus Latex hergestellt. Für Leute, die an einer Latexallergie leiden, besteht die Möglichkeit, Kondome aus anderen Materialien wie zum Beispiel Polyurethan oder Schafsdarm zu verwenden. Die Kondome aus Polyurethan sind jedoch dünner und reissen schneller, während die aus Schafsdarm hergestellten Kondome keinen Schutz vor Infektionskrankheiten bieten können.Damit das Kondom optimalen Schutz bietet, ist es wichtig, dass es korrekt angewendet wird. Besteht Zweifel über seine Unversehrtheit, sollte es nicht benutzt werden. Beim Auspacken des Kondoms muss darauf geachtet werden, dass es nicht mit einer Schere, spitzen Fingernägeln oder anderem beschädigt wird.Es gibt Kondome, bei denen man beim Anziehen ein etwa 1cm langes Reservoir für die Samenflüssigkeit übriglassen muss; das Kondom sollte also vorne nicht am direkt am Glied anliegen.